Bandweben ohne Webrahmen

Lange lange ist´s her, dass ich etwas gewebt habe. Weil mein Schlüsselband sich in Wohlgefallen aufgelöst hat, ergab sich eine gute Gelegenheit mal wieder ein Band selber zu weben.
Dieses hier ist mit einem einfachen Webekamm gemacht, bei dem die Kettfäden abwechselnd nach oben oder unten gehoben werden können. Die Kettfäden sind die langen Fäden, auf denen der Webekamm hängt. Wenn man den Schußfaden, dass ist der eine Faden auf der Nadel der immer hin und her geht, straff anzieht, sieht man den Schußfaden hinterher nicht mehr und man erhält ein Ripsgewebe.
Mein Ripsband habe ich mit meinem Lieblings-Häkelgarn der Stärke 10 gewebt, in Regenbogenfarben mit einem einfachen Streifenmuster für den Anfang. Mein Band besteht aus 31 Fäden und ist etwa 13 mm breit geworden. Um alle Fäden gleich lang zu bekommen, habe ich sie um die Tischplatte gewickelt, einen Schärbaum besitze ich leider nicht, würde sich auch nicht lohnen, erweckt aber Begehrlichkeiten ...
Es gibt noch viel kompliziertere Muster, die man weben kann. Ich staune immer nur, was das Internet dazu hergibt. Und nun ab zum Creadienstag und Handmade on Tuesday.

Verwebte Grüße
Petra





Kommentare:

Pe-Twin-kel hat gesagt…

Oha, das gefällt mir total gut, sehr schönes Webband.
lieben Gruß,
Petra

Oma macht das schon hat gesagt…

Wow, das ist ja Klasse geworden.
Liebe Grüße
Nähoma