Nadelspitze

Diesen alten Handarbeitsschatz habe ich vor dem Müll gerettet.
Die Spitze ist komplett aus dem Nichts heraus alleine mit Nadel und Faden geschaffen.
Bei genauerer Untersuchung hat es sich als Nadelspitze herausgestellt.
In ungezählten Stunden hat jemand geduldig dieses Kunstwerk gestickt.
Die Stege bestehen aus Langettenstichen, wie sie bei handgemachten Knopflöchern verwendet werden.
So etwas kann heute kaum noch jemand anfertigen. Darum ist es für die meisten Uneingeweihten nur ein wertloses Deckchen, welches leider schnell mal in der Tonne landet.







Mitbringsel

... geschenkt bekommen.
Und gleich eine Doppelausgabe La Mia Boutique Mai/Juni für schlappe 4,90€. Freu!
Diesen Sommer scheinen Overalls top angesagt zu sein.


Lecker!

Gestern noch geblüht und heute schon gegessen -  die ersten Erdbeeren aus eigener Ernte für diese Saison. Frisch geshakt mit Zitronenmelisse-Blättchen und Apfelsaft. So schmeckt der Sommer!
Die Ferien über wird es hier bestimmt etwas ruhiger.

Ich wünsche allen meinen Lesern erholsame Ferien!




Noch mehr Blümchen

Noch mehr Blümchen ... diesmal aber geknotet, sprich in Occhi gearbeitet.
Diese Blümchen hier werden Ohrringe.
Seit ich für mich eine Methode gefunden habe, eigene Muster zu entwerfen, macht es nochmal so viel Spaß. Das Schwierige dabei ist, die Anzahl der Knoten ohne großes Probieren richtig vorherzusagen, ohne dass sich das Ganze wellt und schief wird. Am besten ist es, wenn das Muster gleich beim ersten Versuch paßt. Denn Occhi dauert länger als Häkeln. Ich schätze ein Häkelblümchen ist etwa in der halben oder noch kürzeren Zeit fertig.

Vom MeMade gönne ich mir heute eine Auszeit und vergnüge mich mit meinen Schiffchen und dem Anschauen der anderen MeMadeDamen.

Sonnige Grüße
Petra

Gartenblumen

...weil im Garten gezeichnet.
Meine Buntstifte wollten mal wieder gestreichelt werden.



Frühlingsschal

Mein Schal ist schon eine Weile fertig und auch kräftig in Benutzung.
Ich brauche immer etwas Warmes um den Hals.
Statt der Spitze wie bei einem Dreieckstuch habe ich unten eine Rundung gearbeitet. Dazu einfach über 5 Rüschenrapporte ohne Zu/Abnahmen ein Stück gerade stricken.
Verstrickt habe ich ca. 180 Gramm Baumwolle, also fast 4 Knäuel. Drei Knäuel würden auch reichen. Denn durch das krause Maschenmuster dehnt sich das Gestrick noch in der Länge.

Einen sonnigen Sonntag!!






Freestyle

So schaut das Ergebnis aus dem letzten Post aus.
Es ist ein Freestyle-Kragen geworden, der jedes schlichte T-Shirt aufhübscht.
Hergestellt mit der Soluvliesmethode: Erst das Vlies mit Garn und Schnipseln nach dem Pizzaprinzip belegen, kreuz und quer darüber nähen und das Vlies auswaschen. Fertig.
Macht richtig Spaß und Lust nach mehr.
Die Kreationen der anderen Damen sammelt Catherine heute wieder.








Muttertag und Nadelwelt

Was für ein schöner Tag!
Lange Ausschlafen, die Kinder hatten schon den Frühstückstisch gedeckt.
Diese schicke Batikkarte hat mein Schulkind zum Muttertag gefärbt/gebastelt.



Und dann hat Mama sich verkrümelt, um in aller Ruhe über die Patchwork-Nadelwelt-Messe zu streifen. Stoff hat es diesmal nicht von der Messe nach Hause geschafft, es gab aber auch nur Patchworkstoffe. Dafür ein bunter Strauß Bücher mit Themen quer durch den Gemüsegarten.



Kurz vor Türschluß habe ich noch einen kleinen crazy Workshop bei Frau Knake mitgemacht.
Das Endergebnis kann ich dann morgen zeigen.


Miyake-Shirt

Neulich habe ich mal alle meine Schnittmuster gesichtet.
Dieser Miyake-Schnitt wartete nicht erst seit gestern auf seine Bearbeitung.
Nein er wartete schon Jahre. ABER JETZT!

Das Schnittteil ist ein Meisterwerk der Schnittkunst.
Es besteht nur aus einem kreuzförmigen Teil und man wundert sich, wie das ein Shirt werden soll.
Ich liebe es Schnitte zu testen, habe ich das schon einmal erwähnt?!
Wenn man gestreiften Stoff nimmt, hat man die Streifen später vorne längs und hinten quer. Außerdem wird vorne auch die linke Stoffseite sichtbar. Das Stöffchen sollte also zwei schöne Seiten haben, innen wie außen, und in alle vier Richtungen elastisch sein.

Für das erste Probeobjekt habe ich einen unspektakulären, melierten Jersey mit Lycra genommen. Will mal nicht gleich meine schönsten Streichelstöffchen zum Testen anschneiden. Einfarbige Sachen zum Kombinieren sind auch immer nützlich.

Der Versuch ist geglückt. Die Größe paßt, es sitzt gut und war nicht schwer zu nähen.
Nur mit den angeschnittenen Nahtzugaben bei den Vogue-Schnitten arbeite ich nicht gerne.
Die Säume sind mit glänzendem Rayongarn gecovert.


Welche Schnitte warten bei Euch schon Jahre??

Liebe Grüße ins Bloggerland!!
Petra










Foddo von die Hose

Ich will meine lieben Leserinnen mal nicht länger auf die Folter spannen!
So sieht das Ganze am lebenden Objekt aus.
Mir gefällt´s, auch wenn ich mich zugegebenermaßen erst einmal selber an den Anblick gewöhnen muss.
Und ich brauche noch kurze Oberteile dazu - weil im Moment nur lange Blusen meinen Schrank zieren.







Noch ein Tipp zum Hosen Fotografieren.
Was ist im untersten Bild der Unterschied zu den oberen? (Nein, ich meine nicht die Farbe.)
Lösung:
Der Fotograf hat die Kamera in Brusthöhe gehalten. Das läßt die Beine unvorteilhaft kürzer erscheinen.
Also bitte auf die Knie Herr Fotograf!

Wie immer finden sich die anderen Damen bei Cat!

TütenBlumen

Dauert es Euch auch immer viel zu lange, bis endlich bunte Blumen im Garten wachsen?
Ein paar Minütchen Bastelzeit und schon blüht es schön.
Die Zutaten hat bestimmt jeder zuhause.



Tüten oder Müllsäcke in Streifen teilen und stapelweise in Rechtecke schneiden, ca. 12 x 16 cm.


Für eine Blume ungefähr 12 oder mehr Rechtecke übereinanderstapeln.
An der kurzen Seite zur Zieharmonika falten.



Mit Wolle die Mitte straff abbinden.



Die einzelnen Lagen auseinanderzupfen.



Fertig sind wetterfeste Blüten.
Viel Spaß beim Basteln!


Endspurt

Es mußte "nur noch" der unliebsame nahtverdeckte Reißverschluß eingesetzt werden. Lange davor Drücken hilft nicht weiter ;)
Bevor die Hose im ToDo-Stapel nach unten rutscht, habe ich sie lieber schnell fertig genäht.

Weil ich die Reihenfolge bis zum nächsten Reißverschlußnähen wieder vergesse, habe ich auf mein Reißer-mit-Passe-Tutorial zurückgegriffen. Dann ging es ganz fix - aufatme.
Tragefotos gibt es erst, wenn mein Fotograf Zeit hat.








Sommerliches MeMade

Heute ist richtig schwül-warm.
Zeit die langen Sachen in die hinterste Schrankecke zu verbannen.
Heute trage ich den sandfarbenen Tulpenrock aus der Burda-Easy-Fashion und Bluse aus einer Ottobre. Schlicht und schön, wie ich finde.
Hier ist etwas über den Rock zu lesen.
Die rosa gestreifte Bluse stammt noch aus bloglosen Zeiten.
Und nur bin ich gespannt, wie sommerlich es heute bei Catherine zugeht.