Räder so weit das Auge reicht

Gestern durfte ich auf ein besonderes Event für Männer mitmüssen.
Spezialradmesse - so eine Art Stoffmarkt nur halt ohne Stoff, dafür abgefahrene, ungewöhnliche Fahrräder, Liegeräder, Laufräder, Spaßräder...
Während die Männer sich sabbernderweise über die neuesten Gangschaltungen, Carbonrahmen und und und austauschten (ich befürchte, dass bald ein Liegerad unsere Garage versperrt), fiel mein Blick auf die ungewöhnlichsten Tretvehikel.

Kein plattgesessenes Hinterteil mehr dank Ellypsentrainer-Vehikel.


Regengeschützter Shuttle und mit Chauffeur



Partymobil, dass sich beim Treten um die eigene Achse drehen kann.


Schon fast ein Auto, dieser orangene Flitzer?



Der Vordermann sitzt in Fahrtrichtung und darf arbeiten,
der Hintermann darf schlafen.



Das Tagungsmobil für sechs Personen.


Das längste Gefährt für den nächsten Familienausflug im Entengang,
beliebig verlängerbar?


Ein "gleichberechtigtes" Dreirad - cool.


Bis zum nächsten Jahr!

Aufgenadelt

Das gute an Nähtreffen ist, dass man Sachen, die man sonst auf Fotos sieht, auch mal anfassen kann. So geschehen hat mir das Tuch von Marion so gut gefallen, dass ich gleich mal in meine Wollvorräte abgetaucht bin.
Das Rechte-Maschen-Muster mit angestrickter Rüschenzacke funktioniert nebenbei beim Filmgucken. Ich mache mir nur eine Strichliste der zugenommen Maschenzahl.
Das Muster habe ich etwas vereinfacht, in dem ich nur 11 Maschen pro Zacke abkette und dadurch die Zunahme für die nächste Zacke schon auf der Nadel habe. (Laut Anleitung soll eine extra Masche verschränkt herausgestrickt werden.)
Die weiche Baumwolle hatte ich im L8 gekauft, der Laden ist immer einen Bummel wert. Außerdem muß man so kleine Geschäfte unterstützen, sonst gibt es bald bloß noch Polywolle aus dem Kaufhaus.
Ein Knäuel ist schon fast verbraucht. Fortsetzung folgt.





Bux in Arbeit

Wie man diese Art von Hosen genau nennt, weiß ich nicht.
In Frankreich sieht man sie bei jung und alt und dick und dünn.
Aber hier so eine im Laden zu finden, ist mir nicht gelungen.
Also nähe ich mir eine.
Der Schnitt war schnell gefunden, wiedermal Knipmode (Januar 2011).
Der Stoff ist ein weich fließender Jeans, wahrscheinlich aus Viskose.
Ich bin gespannt auf meine Bux.






Geht doch

Operation gelungen, Patient tot?!
Naja ganz so schlimm ist es nicht. Im Gegenteil, den Schnitt von Größe 44 auf 40 um zwei Größen zu verkleinern ist sogar sehr gut gelungen. Das Probeteil paßt und ist tragbar.
Wenn da nur nicht dieser dumme Zuschneidefehler wäre, den ich erst beim Nähen bemerkt habe.
Einem ungeübten Auge fällt es vielleicht auch nicht auf.
Die mittleren Falten habe ich ausgeschnitten, als wenn es Abnäher wären.
Die beiden oberen und unteren Faltenpaare sehen aus, wie sie sollen.
Die Mittleren fallen eben jetzt nicht so schön.
Merke: Die Faltenecken dürfen nicht ausgeschnitten werden, siehe Pfeile in der Schnittzeichnung. Ist das eigentlich mein Trugschluß oder müßten nicht die Dreiecke im Schnittmuster sogar stehen gelassen worden sein???
Mehr MeMade und hoffentlich ohne Zuschneidefehler bei Euch wie immer bei Catherine.






Scharf!

Scharf. Schärfer. SeamRipper!

Nähwerkzeug kann frau ja nie genug haben.
Dieses Ding ist Nahttrenner und Knopflochschneider in einem.
Es heißt Ultra-Pro II Seam Ripper and Buttonhole Cutter von Havel´s.
So trennen sich Nähte wie durch Butter.
Die Klingen lassen sich praktischerweise auswechseln.


Große Größen

Frisch ins Haus geflattert kam heute die neue Knipmode.
Gleich beim ersten Durchblättern gefiel mir auf Anhieb das Shirt mit raffinierten Falten am Vorderteil. Aber was mußte ich bei genauerem Hinschauen wie schon so oft feststellen?
Der Schnitt fängt erst bei Größe 44 an.
Soll ich jetzt hemmungslos Schokolade essen? Nein, das ist keine Option.
Oder probieren, zwei bis drei Größen runterzugradieren? Ja, das werde ich jetzt versuchen.
Warum fangen die besten Schnitte immer bei Gr. 44 an?


Für die Kultur

... noch schnell den Kulturbeutel fotografiert, bevor er auf Reisen geht.
Dafür mußte eine Jeans sterben.
Aber die gehören ja nicht zur bedrohten Art ;)
Die Rückseite ist aus blauem Kunstleder.
Solche Recyclingprojekte finde ich doch immer wieder überraschend und interessant.
Was macht Ihr aus alten Jeans?


Stola

50 Häkelblüten, 4 Knäuel Wolle und ganz viel Geduld später ... sieht das Ganze so aus.











Nur ein Flicken

Der Lieblingssport vom Sohnemann ist es im Moment Anlauf zu nehmen, sich fallen zu lassen und auf den Knien weiter zu schlittern. Das macht keine Hose lange mit.
Also gab es heute einen shabby Flicken auf die Schnelle.


Walkkleid MeMade

Heute ist wieder Selbermach-und-Trag-Mittwoch bei Catherine.
In den Schnitt von Schnittquelle habe ich mich ja so verliebt. Die offenkantigen Nähte und die runden Abnäher zusammen mit dem Look vom Walk sind doch ein Traum. Als ich dann auch noch meine heißgesuchte Farbe fand, konnte es losgehen.
Der Schnitt ist leicht zu nähen, wobei die Abnäher etwas Geduld und Sorgfalt brauchen.
Zur Paßform wäre zu sagen, dass sie "normal" ausfällt. Für Größe 40 dürfte der Schnitt aber auch nicht kleiner sein.
Änderungen: Weil ich erfahrungsgemäß einen langen Oberkörper habe, habe ich unterhalb der Armlöcher 3 cm an Länge zugegeben. Das war auch gut so.
Die Rocklänge fällt mir persönlich 5 cm zu kurz aus. Bin ja keine 18 mehr :)
Die Ärmel dagegen dürften für mich 4 cm kürzer sein. Aber Abschneiden geht schmerzfrei. Ich werde sie auch umgekrempelt tragen.
Nach dem ersten Anziehen habe ich leider schnell festgestellt, dass die Wolle wie ein Ganzkörper-Gratis-Peeling kratzt. Es muß also unbedingt ein langärmliges Shirt darunter!
Und überhaupt: Als Longjacke würde ich das gute Stück bestimmt viel öfter tragen?!
Also habe ich mir noch einen 2-Wege-Reißverschluß bestellt. Dann darf das Kleid als Longjacke seine Dienste tun!

Den Schnitt möchte ich auf alle Fälle noch einmal als Kleid aus unkratzigem Stoff nähen.
Dafür werde ich demnächst Ausschau nach etwas dickerem Sweatjersey halten, der macht sich bestimmt auch gut - oder was meint Ihr?










Der OsterBÄR

Zur Feier des Tages gab es heute Glibberpudding im Bärengewand.
Einst wurden in den Dosen Gummibären verkauft - heute fanden sie noch einmal gute Verwendung.
Es paßt genau ein halber Liter hinein. Der gelbe Bär wäre hiermit schon verspeist.
OsterBÄRige Grüße!



Frohe Ostern

Die Wuschelküken hat mein Sohn gemacht.
Es sind einfach Pompons, bei denen die Pappschablone mit angeschnittenem Kopf drin bleibt.
Ist doch eine nette Bastelidee.

 

Weiter geht´s

Wenn der Schnitt schon einmal draußen ist, gibt es gleich noch einen Apfelbeutel.
Weiter geht es mit einem Wollwalk in genau der Farbe, die ich gesucht habe - petroltürkis.
Erstmal wollen die runden Abnäher genau markiert und geheftet werden.
Der April erlaubt bestimmt noch, sich den einen oder anderen Tag in dicken Walk zu hüllen.







Schöner Einkaufen

Frisch vom Stoffmarkt zurück habe ich ein Stöffchen auch gleich vernäht.Mit dem gefütterteten Beutel in Frühlingsfarben macht Einkaufen gleich viel mehr Spaß.