Weste in Leinen

Weil es gerade so schön flutscht, habe ich gleich noch eine kleine Weste hinterher geschoben. Der Kniff dabei ist es, die Weste ohne Handnäherei zu füttern. Dazu habe ich ein paar WIP-Fotos geschossen. Zuerst werden die Außenteile und die Futterteile an den Seitennähten zusammengesteppt und gebügelt. Dann die Ärmellöcher rechts auf rechts zusammennähen - und zwar bis zur Nahtzugabe, nicht weiter! Ebenso die vorderen Kanten rundherum und den Halsausschnitt bis zur Nahtzugabe steppen. Wenden. Jetzt ist die Weste schon fast fertig. Nur noch die Schulternähte sind offen.
Dann die Schulteraußennähte aufeinander stecken/heften/nähen.
Weil ich es bequem mag, habe ich keine Wendeöffnung gelassen. Ich habe einfach die innere Schulternaht schön in Form gelegt und so geheftet, daß sie erfaßt wird, wenn man von außen im Nahtschatten entlang steppt. Fertig! Gar nicht so schwer und super schnell.
Jetzt sind wir gut gerüstet für die nächste Hochzeit :))

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