So schaut´s aus

Ich mag es gerne asymmetrisch. Darum habe ich die Teile im Farbverlauf von rechts nach links zugeschnitten.
Die schwarzen Passen sind der Stabilität wegen gedoppelt, außerdem ist der Ausschnitt innen mit dünner Vlieseliene verstärkt.
Der Schnitt (Knipmode Oktober 2008, Nr. 109) paßt wunderbar. Die Ärmel schienen mir beim Abpausen sehr lang. Aber nein, die fertige Länge ist perfekt.
Mir fällt auf, daß ich bei Burda mit Größe 38 gut auskomme, bei der Knipmode muß ich wohl wie hier auch, bei Oberteilen immer Gr. 40 nehmen.

Knip-Top in Planung

Demnächst möchte ich Stück für Stück einiges am Layout vom Blog ändern. Bis es soweit ist, kommt aber erst ein frisch gedruckter Singlejersey vom Betty Barclay Stoffverkauf unter die Nadel - in einer Art Batikverlaufsmuster in diversen Schlammtönen. Für den Schnitt habe ich die Nr. 9 aus der Knipmode vom Oktober 2008 ausgewählt. Die Farbvariante mit den bunten Passenstreifen sieht auch sehr interessant aus. Es werden aber schwarze Passen. Auf dem Foto trägt das Model ein blaues Shirt darunter. Will sagen: den Aussschnitt habe ich gleich 2 cm höher geschnitten.

Jutebeutel adé

Die kürzlich erstandenen Stöffchen sind einfach so schön, daß sie fast von alleine unter die Nähmaschine gehüpft sind. Entstanden sind richtig große und stabile, gefütterte Shoppingtaschen. Weil ich so viele Taschen nicht alle alleine tragen kann (wollen schon), wandern sie in Kürze in meinen Shop.

Shoppertasche

Gestern war ich seit langem mal wieder die Stoffabteilung im skandinavischen Möbelladen plündern. Keine Angst, ich habe noch was übrig gelassen. Hoch motiviert von den tollen Mustern ist am gleichen Abend noch mein neuer Einkaufsshopper fertig geworden. Gefüttert und mit Innenfach für´s Portemonnaise. Jutebeutel adé!

Schnelle Karte

Was tun wenn man noch eine Karte braucht und schon alle Läden geschlossen haben?
Material habe ich ja genug zuhause. Für die Herzen wurde nur Filz gebraucht, ausgeschnitten und mit großen Stichen im Zick Zack quer darüber genäht. Außerdem habe ich am unteren Rand vom Kartonpapier noch kleine Herzen ausgestanzt und oben auf die Filzherzlis geklebt. Fertig!

Kragen dran

Stück für Stück ist diese Woche die Jacke noch fertig geworden. Für den Schalkragen aus einem weichen Viskosesamt habe ich den Schnitt von einem Blazer genommen, dessen Ausschnitt ungefähr gleich tief war. Für die Raffung habe ich am Außenrand 6 cm zugegeben. So sah das halbe Kragenteil dann aus.Irgendwann hatte ich mal Smokgarn von Madeira gekauft, das auch noch auf´s Ausprobieren wartete. Der Kragen schien mir dafür das geeignete Objekt. Die zu smokenden Stellen werden ganz normal mit dem Garn abgesteppt und durch anschließendes Bügeln ohne Druck soll sich das Garn zusammenziehen und den Stoff raffen. Die Idee klingt ja ganz gut. Aber eine Schrumpfung von 30 % wie beschrieben, konnte ich nicht feststellen - höchstens 10 %. Um den Smokeffekt zu verstärken, habe ich links noch Fäden per Hand durch die Naht gezogen. So sieht der Kragen im fertigen Zustand aus...
...und die Jacke im Ganzen. Die Ärmelnähte und der Reißverschluß sind mit weinrotem Ripsband betont.