Sommerkleid mit weitem Kragen

Endlich ist es fertig, mein Sommerkleid aus Leinen - nach dem Designerschnitt der Burda 6/2007. Es passte auf Anhieb und sitzt sommerlich locker.
Hiermit muß ich ein dickes Lob an den Schreiber der Nähanleitung richten. Ich habe eine tolle schnelle Variante gelernt, den Kragen mit einem Schrägband zu verstürzen. Dazu sollte das Band zuerst der Länge nach zusammengebügelt werden. Dann auf die rechte Seite der Ausschnittkante nähen, so dass die gefaltete Seite nur noch nach innen geklappt und festgenäht werden muß. Super sauber und easy.
Um das Kleid anzuziehen, wären eigentlich keine Knöpflöcher nötig gewesen. Denn seitlich sitzt noch ein nahtverdeckter RV, bei dem ich so meine Schwierigkeiten hatte... Das extra dafür gekaufte Nähfüßchen tat seinen Dienst miserabel und verrutschte immer. Besser ging es dann mit dem stinknormalen Nähfuß, wenn man die Spirale per Hand nach außen drückt.
Die schwarze Saumblende habe ich beidseitig mit Ovi-Rollsaum langgezurrt. Den hatte ich bis heute noch nie verwendet, weil ich mich immer um den Stichplattenumbau gedrückt habe. Aber jetzt habe ich mich nach etlichen Jahren (!) doch einmal drangemacht und es hat gar nicht weh getan - wir sind jetzt sogar Freunde.
Und weil’s so schön war, ist der Gürtel einlagig gearbeitet und auch gleich rundherum gerollsaumt. Dafür brauchte man den Streifen nicht einmal ZUSCHNEIDEN - sondern das Stoffstück nur direkt durchs Maschinchen schieben! Voilà

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