Tristan Onofri – Kleid

Angesteckt durch die „Hobbyschneiderin“ fiel mein Augenmerk nun auf den Burda-Bestellschnitt von Tristan Onofri - schön zipfelig, schwungvoll und luftig.
Ein geeignetes Stöffchen schlummerte in meinem Fundus. Ein schlüpfriger Viskosesatin, der sich nur ungern zähmen ließ. Ich hab´s aber doch geschafft!
Allerdings habe ich nur den Rock nach Onofri genäht. Er ist gefüttert und sitzt mit meinen üblichen Größenanpassungen (Taille enger machen) super.

Das Spagettiträger-Top war mir doch zu luftig. Also habe ich nach einem ähnlichen Schnitt mit Wasserfallausschnitt und Knotenschärpe gesucht. In der Burda 12/05 war ein gelbes Satintop, was perfekt dazu harmoniert. Den Knoten habe ich aber seitlich angesetzt, nicht wie vorgegeben in der Mitte. Anders als vorgeschlagen, sind die Ärmel doppellagig verstürzt, um äußere Absteppungen zu vermeiden und den flutschigen Stoff etwas formstabiler zu halten. Nur am hinteren Ausschnitt und an den unteren Armausschnitten wurden die Zugaben außen sichtbar festgesteppt. Damit mir die Träger nicht von den Schultern rutschen -und ich ungewollt im Freien stehe- werde ich die Ärmel mit Druckknöpfen heimlich am BH-Träger festklipsen.
Der Top-Schnitt fällt doch reichlich aus. Im Zweifel reicht eine Nummer kleiner.

Alles in allem finde ich diese Kombination gut gelungen, nur für jeden Tag etwas zu festlich. Dafür wäre ein nicht glänzender Stoff geeigneter. Ich habe ja noch genügend Vorräte...
Hier noch ein Bild an der Puppe, welches die Farbe besser wiedergibt.

Keine Kommentare: