Wanddeko

Nun versuche ich schon seit geraumer Zeit ein gutes Foto vom weihnachtlichen Wandbehang aus Panelstoff zu schießen, nur das Wetter spielt nicht mit. Heute ist es zwar eisig kalt, aber sonnig hell. Gute Gelegenheit zum Knipsen. Es will trotzdem nicht so wie ich, heller wird´s einfach nicht.
Einen habe ich mit rotem Rand genäht, einen nur aus dem Panel mit roter Rückseite. Mit Rand ist eindeutig schöner.

Resteverwertung

Jetzt ist der braune Cord bis auf´s letzte Sternenstäubchen alle. Es gab gerade noch eine kuschelige Thermohose in Gr. 86. Diesmal mit kleinem Kätzchen bestickt und BW-Jersey gefüttert. Die Nähte sind auch wieder im 3-fach Zickzack abgesteppt.
Am hinteren Saum war ich gezwungen, mit dem Fadenlauf zu spielen - sonst hätte es nicht gereicht. Der Querstreifen gefällt mir sogar ganz gut. Aber momentan muß sie noch umgekrempelt werden. Voilá

Weiter geht´s

"Die zieh´ ich gleich morgen an, Mama!" war der erste Kommentar meines großen Kleinen.
Das freut mich aber. Naja, den Tigerstick hat er sich auch selber ausgesucht.
Der Schnitt ist ein bewährter aus der Ottobre. Hier hatte ich ihn schon einmal vernäht in beige blau. http://hobbyschneiderin.net/portal/galerie/showphoto.php?photo=7712&ppuser=1203
Die Weite immer noch in Größe 110, die Länge in 116. Zusätzlich kam die Beinweite unten 1 cm schmaler, denn für meinen Geschmack fielen die Hosenbeine ziemlich weit aus. Bei Kaufhosen paßt Gr. 116 bis 122 schon. Die Paßform nach der Größenanpassung ist super. Die Hose hat hinten im Bund ein Gummi, daß sie nicht rutscht. Die Taschen vorne waren schnell aufgesetzt. Als Hingucker habe ich vorne und hinten eine Quernaht in unterschiedlichen Höhen geschnitten. Statt der typischen Jeansdoppelnähte sind die meisten Nähte mit 3er-Zickzack abgesteppt, das ist auf dem Feincord besser zu sehen.

Nikolaus-Tischdecke

Pünktlich vorm ersten Advent konnte ich noch die Tischdecke mit den süßen Weihnachtswichteln säumen. Meine beiden Mäuse haben sie sofort entdeckt und sich gefreut.
Ich wünsche allen eine geruhsame, fröhliche Vorweihnachtszeit!

Rosen-Rock

Ein weicher wolliger Jaquard mit eingewebten Rosen und gedrucktem Fischgratmuster sollte ein schneller Rock werden. Der Schnitt war schon einmal vernäht worden und paßte. Alle Teile waren auch recht schnell zusammengenäht. Doch die endgültiger Fertigstellung hat mich einiges an Nerven gekostet.
Ich wollte zu dem Wolljaquard noch den Taft der Raffkragen-Jacke (http://petozi-design.blogspot.com/search/label/Jacke) kombinieren. Also habe ich an den Säumen 4 Godets aus Taft eingesetzt. Nur verlaufen die unteren Nähte mit leichtem Schwung nach außen. Eben nicht geeignet für Godets, wie sich herausstellte. Es sah seltsam aus und stand komisch ab. Wohl auch, weil ein Stoff eben dicker als der andere war. So wollte ich das nicht lassen. Nach ewigem Hin- und Herprobieren habe ich die Godets wieder rausgetrennt. Dafür habe ich einem breiten Taftstreifen am Futter angenäht. Das gefiel mir schon viel besser, es fehlte aber noch irgendwas. Schlussendlich mussten einige Jo-Jo-Blümchen herhalten, die auf eine Raffung am Saum aufgesetzt wurden. So gefällt es mir ganz gut.

Walk-Jacke

Dieser bunte Wollwalk mit aufgefilzten Fäden hat bei meinem letzten Stadtbummel so laut gerufen, dass ich nicht widerstehen konnte. Die Schnittsuche war für mich ziemlich schwierig. Zum einen fehlte mir diesmal die Vorstellungskraft, wie der Stoff am Körper wohl fallen würde. Und zum anderen dachte ich, dass durch die Materialdicke ein harter Pelz entstehen könnte. Also sollten es wenig Nähte sein, aber trotzdem körpernah geformt ohne viele Abnäher. Meine Bedenken waren aber unsonst. Eine Jacke nach diesem Schnitt hing dann zufällig fertig genäht in meinem Lieblingstofflädle, so dass ich die Passform im Vorhinein testen konnte – praktisch. Die ausladende Kragenform hatte es mir auch gleich angetan. Vorne sind nur schräg nach unten laufende Brustabnäher und in der hinteren Mitte ist eine Naht. Die Ärmel sind einteilig.
Weil der Stoff auf der linken Seite nur grau ist, musste ich die Armaufschläge extra schneiden und links auf rechts annähen, dass beide bunten Seiten außen zu liegen kommen.
Als Verschluß trage ich einfach eine große Schmuck-Sicherheitsnadel dazu.

Patchworkweste vollendet

Nachdem ich mich im Frühjahr voller Motivation an eine Patchworkweste gemacht hatte, war sie schon fast fertig. Nur eben fast. Jetzt endlich ist das Werk vollbracht. Ich musste mich nur aufraffen, die Fellborte per Hand dran zu nähen. Und Verschlüsse fehlten auch noch. Passende Posamentenknöpfe konnte ich keine finden. Also wurden welche aus Kordel selber gezwirbelt. Das war eine ganz schöne Geduldsarbeit... Motivation ist eben alles! Der Schnitt ist aus einer Burda und sitzt schön auf Figur. Aus einem der verwendeten Stoffe sind zusätzlich Blüten appliziert. Die Weste entstand unter anderem aus Stoffstreifen passend zu diesem Rock, den ich mir letztes Jahr genäht habe und sehr gerne anziehe. Bei ihm habe ich mit dem Fadenlauf, Knöpfen und Falten am Saum gespielt.

Noch eine Sterndecke

Weils so scheee war, gleich noch 2 Sterne in blau. Geschenke auf Vorrat kann man ruhig liegen haben. Wobei – einen behalte ich für mich!
Hier sieht man gut die gespiegelte Anordnung der Streifen, denn beide sind wieder in einem Rutsch entstanden, so daß einmal ein blauer Stern in der Mitte liegt und einmal ein blauer Rand. Sollen beide Decken gleich sein, dann kann man die Streifenfolge so nehmen, dass sie nach außen hin symmetrisch angeordnet sind und sich die Farbfolge regelmäßig von innen nach außen wiederholt.
Für einen kleinen Stern von 66 cm war der gepatchte Streifen 17 cm breit. Dafür reicht es dann auch vom Stoff in jeder Farbe je 2 Streifen über die Stoffbreite abzuschneiden. Die große rote Decke unten ist 122 cm groß, wobei die Streifen eine Breite von 31 cm hatten. Dann werden 4 Bahnen gebraucht.

Sterndecke

Da Weihnachten immer ganz plötzlich vor der Tür steht, habe ich heute schon einmal mit der „Geschenkeproduktion“ angefangen. Ein einfacher Patchwork-Stern als Mitteldecke kommt bestimmt gut an.
Mit dieser Methode lassen sich gleich 2 Sterne auf einmal herstellen, die aber farblich gegengleich aussehen.
Zuerst werden Streifen in 4 Farben aneinander genäht. Diese Streifen rollschneidert frau im Winkel von 60 Grad in Rauten. Es werden pro Stern je 12 gleichfarbige Rauten gebraucht, wobei je 6 linksgekippt und je 6 rechtsgekippt, also gespiegelt liegen.
Dann die langen Diagonalen quer teilen.
Je ein rechtes und ein linkes Teil werden dann zuerst zur V-Raute zusammengenäht, dann 3 V-Rauten zum "Halbkreis", dann die zwei Halbkreise aneinander zum fertigen Stern.
Damit die Rückseite schön aussieht, wird diese mit einem einfarbigen Stern gefüttert. Leider war mein Stöffle dazu heute 5 cm zu kurz. Dafür ist die Decke umso größer geraten. Naja, die nächsten werden etwas kleiner. Übung macht den Meister.

Gemeinsames Nähtreffen

Hach war das schön! Einen ganzen Tag Nähen und Schwätzen mit Gleichgesinnten - ohne Zeit und Stunde. Und es wird nicht das Letzte Mal gewesen sein! Wie ich es nur vage gehofft habe, bin ich sogar mit 2 Pullis fertig geworden. Das war auch gut so, bevor Kuschelstrick mit Eisenbahn darauf beim Großen nicht mehr angesagt ist. Als Bündchen kam Ringeljersey zu Einsatz. Der größere Schnitt ist der Gleiche wie vom blau-weißen Poloshirt (siehe unten) nur mit größerem Halsloch für den Bündchenkragen. Die flauschige, rote Webkante habe ich unten drangelassen. Sitzt und passt. Klasse. Der Kleine sollte der Ottobre-Schnitt 5 vom Frühjahr 2005 werden. Ich hatte ihn in Gr. 86/92 abgepaust, was mir seltsam groß erschien. Zum Vergleich legte ich zum Glück eine jetzt passende Jacke in Gr. 80 auf den Schnitt. Und siehe da, die Jacke entsprach Ottobre-Größe 62!!!!!!! Also habe ich sie in Gr. 74 (sprich 2 Nummern kleiner) genommen und nun passt auch der kleine Pullover perfekt. Beide Mäuse haben sich heute riesig gefreut, als sie im Partnerlook loszogen.

Polohemd

Mein nächstes dringendes Projekt sind Oberteile für meinen Großen. Der Rest Nickyjersey ist ein Geschenk von einer lieben Schneiderfreundin. Der ist jetzt auch alle. Nochmal herzlichen Dank dafür!
Schnitte für Poloshirts habe ich nur 3 in meiner langen Sammlung gefunden. Entschieden habe ich mich für den in der Ottobre 1/2005. Der Schnitt wurde eine Nummer verkleinert. Das geht bei Mehrgrößenschnitten einfach, weil die Abstände zur nächsten Größe gut zu erkennen sind. Trotzdem ist die Ärmellänge noch reichlich. Das liegt auch an den langen Bündchen.
Einen Kragen mit Knopfleiste zu nähen ist nicht gerade meine Lieblingbeschäftigung. Hier habe ich mich genau an die Bildbeschreibung in der Ottobre gehalten, bei der von innen alles sauber ist. Und es hat wunderbar geflutscht. Als Schmuck kam noch ein gestickte Applikation drauf. Zum Schluß noch Druckknöpfe...fertig. Damit könnte ich glatt in Serienproduktion gehen.

Fertig

Endlich ist das Werk vollbracht!!! Nachdem ich laaange nichts mehr gestrickt habe und jetzt 5 Wochen an der Jacke gesessen habe, ist mir mal wieder bewusst geworden, wie lange stricken doch dauert. In der Zeit könnte man locker 4 Jacken nähen.
Aber das Ergebnis gefällt mir. Hauptsache, Sohnemann zieht sie dann auch an!
So sieht sie von vorne aus ... ... und so von hinten.

Rosentäschchen


Diese Geldbörse aus einem japanischen Buch hatte es mit gleich angetan. Dafür kamen ein paar ausrangierte Hemden zu neuen Ehren, die in meinem Fundus schlummerten.
Die Quadrate haben eine Seitenlänge von 6 cm. Sie werden diagonal gefaltet und kreisförmig angeordnet. Für die innerste, 1. Runde werden 3 Quadrate gebraucht, für die 2. Runde 5 Stück, für die 3. Runde 6 Stück und für die letzte 7. Wichtig ist, dass man die offenen Kanten der Quadrate gut auf den Trägerstoff steppt, damit sich die Ecken später nicht lösen.


Die beiden Kreisteile werden mit Schrägband eingefasst. Dann habe ich den Reißverschluß mit daran genähtem Schlauchstreifen zum Ring geschlossen. Der Ring wird so eingesetzt, dass die Naht außen im Nahtschatten verläuft und innen den RV nur knapp erfasst. Dadurch ist die Innenseite auch versäubert.


Die Schnippelei mit den Quadratchen hat wirklich Spaß gemacht und ging recht schnell. Den RV einzusetzen erfordert etwas mehr Geduld, weil es geheftet werden muß. Da mehrere Stoffschichten übereinander kommen, ist dünner Stoff, wie z.B. Hemden, bestens geeignet.

Schrumpfprobe

Obwohl ich immer noch fleißig am Stricken bin, hat es mich so in den Fingern gejuckt und ich endlich die Crazy-Filz-Technik ausprobieren mußte. In Planung habe ich eine leichte Jacke daraus. Um die Schrumpfung zu berechnen, habe ich dann doch erst einen Test gestartet. Wäre zu schade, wenn das gute Stück hinterher nicht passt und die Arbeit umsonst war. Aus den beiden Test-Flicken werde ich, wenn sie getrocknet sind, Pulswärmer/Stulpen nähen.
Wie auf dem ersten Foto zu sehen, wird mit dem Belegen des wasserlöslichen Vlieses mit verschiedenen Wollen angefangen. Das Ganze mit Vlies bedecken und wild in alle Richtungen drauflos nähen, dass keine Lücke größer als 2 cm bleibt. Dann das Vlies kurz unter Wasser auswaschen. So sahen Vorder- und Rückseite nach 20 min Karussellfahrt im Wäschetrockner fertig gefilzt aus. Jetzt brauche ich nur noch einen passenden Jackenschnitt...

Nadelgeklapper

... die Tage werden kürzer und kälter und ich habe plötzlich solche Lust zum Stricken. Inspiriert haben mich zwei neu erstandene Häkel- und Strickhefte. Ich bin sofort losgesprintet, um Wolle für Jacke und Pullover zu kaufen, aber denkste - habe keine passende gefunden...
Also was soll´s, dann werde ich mich mal meinen Lagerbeständen widmen. Aus 2 verschiedenen Sorten bunter Sockenwolle im Farbverlauf stricke ich eine Jacke für meinen 5-Jährigen. Eine ist von Opal in Farben nach Hundertwasser gefärbt, die andere heißt Step von Austermann.
Als Vorlage dient das Foto auf dem Strickheft ganz links im Bild. Angefangen habe ich gleich mit dem Ärmel, so brauche ich keine Maschenprobe. Die Einzelteile sollen patchworkartig aneinander gestrickt werden, dann kommt der Maschenverlauf wie zufällig mal längs und mal quer.
Nach den paar Maschen kann jetzt schon sagen, daß sich die Austermannwolle besser anfühlt, d.h. in verstickten Zustand weicher ist. Das hat man am Knäuel gar nicht so gemerkt. Könnte mir auch für mich gefallen in grau, anthrazit und türkis. Grau ist ja momentan gerade wieder als Modefarbe ausgerufen worden. Aber immer der Reihe nach, Ufos kann ich nicht gebrauchen!
Da fällt mir ein, meine Patchworkweste vom ersten Post braucht noch Verschlüsse.

Schwarze Jungenjeans

Da der Schnitt der Karo-Tarn-Hose (siehe Mai 07) so gut sitzt, entstand nach diesem Ottobre-Schnitt mit der feschen Po-Klappe diese Woche eine schwarze Jeans. Die Nähte habe ich kontrastfarbig abgesteppt. Einzige Verzierung ist die Zick-Zack-Stickerei am rechten Hosenbein. Im hinteren Bund ist ein Gummi eigearbeitet, damit sie beim Tragen nicht rutscht.
Der Restcoupon von 80 cm ist für Größe 116 bis auf das letzte Stäubchen aufgebraucht worden. So hab ich es gerne!

So sieht es aus...

So sieht es aus... wenn Mama ihre Stoffvorräte sortiert. Jetzt lagern alle gleichen Qualitäten (Jeans, Wolle, Viskose, Leinen, BW, Spitze...) getrennt in verschiedenen Boxen. Am höchsten war der Jeans-Stapel, gefolgt von Baumwolle und (voluminösen) Mantelstoffen. Ich habe festgestellt, dass mein Vorrat überwiegend aus einfarbigen Stöffchen besteht - wenig Gemustertes, Kariertes oder Gestreiftes.
Für den besseren Überblick habe ich Stoffpröbchen jeder Kiste zusammen auf ein Blatt Papier genäht und abgeheftet. Es hat zwar einen Tag Arbeit gebraucht, aber jetzt läßt sich wieder ohne lästiges Suchen schnell das Passende finden!

Nächste Hose

Dieser khaki gemusterte Köper gefiel mir gut für eine Jungshose. Diesmal wollte ich einen anderen Ottobre-Schnitt probieren. Er hat aufgesetzte Taschen, vorne Teilungsnähte und am unteren Saum kleine Abnäher und Schlitze mit Übertritt, die festgeknöpft werden. Passende Druckknöpfe fehlen noch.
Zur Verzierung habe ich ein Drachenemblem gestickt, und auf die hintere Potasche noch eine Art Namenssticker.
Die Weite fällt wie immer reichlich aus, das weiß ich nun langsam.


Cordhose


Damit mein Sohn demnächst nicht mit Hochwasserhosen laufen muß, bin ich in die Großproduktion für die nahende Herbstsaison eingestiegen.
Nach bewährtem Ottobre-Schnitt in Gr. 116 entstand eine grüne Feincordhose. Die Taschenbeutel sind aus Karostoff. Und der Bund hat innen auch ein Karoband abbekommen. In den hinteren Bund nähe ich für gewöhnlich ein Gummi ein, damit beim Tragen nichts rutscht.
Eigentlich wollte ich die Hose ganz schlicht halten, das sah dann doch etwas nackert aus. So habe ich sie nachträglich noch mit 2 Namensstickern und Initialen etwas personalisiert.
Das Foto verdient keinen Schönheitspreis, aber das Wesentliche erkennt man.

Kleid in Wickeloptik

Weil ich gerade in Kleider-Laune bin, habe ich mir das Wickelkleid vom Titelbild der April-Knip 2007 vorgeknöpft. Als mir dieser bedruckte und bestickte Leinen über den Weg lief, wusste ich noch nicht, was daraus werden soll. So hatte ich nur 1,50 Meter gekauft, die gerade so reichten.
Der Rockteil vom braunen Kleid (siehe unten) hat mir gut gefallen, dass ich ihn wieder verwendet habe. Um den Rock auch zu wickeln, hätte es sowieso mehr Stoff gebraucht.
Die Puffärmelchen habe ich weggelassen, sie hingen am Model so traurig nach unten.
Damit die Taillennaht auch wirklich in der Taille sitzt, musste ich das Oberteil noch um 3cm verlängern.
Seitlich ist ein nahtverdeckter RV eingebaut. Ich glaube, meine Reißverschlußsammlung kann ich einstampfen. Mittlerweile möchte ich eigentlich an keinem Rock mehr sichtbar eingenähte RV haben.

Die Ausschnitt- und Ärmelkanten wurden mit rosa glänzendem Schrägband versäubert, wie ich es beim braunen Kleid von Burda gelernt habe. Denn ein guter Stoff sollte innen auch schön verarbeitet sein.
Dazu werde ich wahrscheinlich einen roten Ledergürtel tragen.
Wenn jemand da draußen im www. noch ein Schnipselchen von diesem Stöffchen entbehren kann, lasst es mich bitte wissen! Ich hätte gerne noch einen passenden Bindegürtel dazu!

Jacke mit Raffkragen

Als ich den Schnitt in der Knipmode sah, war ich gleich verliebt – auffälliger Kragen, Schößchen, Bindebänder.
Der Stoff ist ein Taft, bei dem die Kettfäden in gelb und die Schussfäden in lila gewebt wurden und wunderschön changiert. Die Nähte sind für einen sportlicheren Touch fast alle doppelt abgesteppt. Insgesamt habe ich doch über eine Woche mit der Fertigstellung zugebracht. Futter ist eben so aufwändig wie eine zweite Jacke.
Die Passform ist super, brauchte nichts geändert zu werden. Allerdings habe ich das Gefühl, dass die Größen bei Burda GRÖßER als in der Knip ausfallen?Vom Stoff ist noch etliches übrig. Mal sehen, was daraus wird...

Sommerkleid mit weitem Kragen

Endlich ist es fertig, mein Sommerkleid aus Leinen - nach dem Designerschnitt der Burda 6/2007. Es passte auf Anhieb und sitzt sommerlich locker.
Hiermit muß ich ein dickes Lob an den Schreiber der Nähanleitung richten. Ich habe eine tolle schnelle Variante gelernt, den Kragen mit einem Schrägband zu verstürzen. Dazu sollte das Band zuerst der Länge nach zusammengebügelt werden. Dann auf die rechte Seite der Ausschnittkante nähen, so dass die gefaltete Seite nur noch nach innen geklappt und festgenäht werden muß. Super sauber und easy.
Um das Kleid anzuziehen, wären eigentlich keine Knöpflöcher nötig gewesen. Denn seitlich sitzt noch ein nahtverdeckter RV, bei dem ich so meine Schwierigkeiten hatte... Das extra dafür gekaufte Nähfüßchen tat seinen Dienst miserabel und verrutschte immer. Besser ging es dann mit dem stinknormalen Nähfuß, wenn man die Spirale per Hand nach außen drückt.
Die schwarze Saumblende habe ich beidseitig mit Ovi-Rollsaum langgezurrt. Den hatte ich bis heute noch nie verwendet, weil ich mich immer um den Stichplattenumbau gedrückt habe. Aber jetzt habe ich mich nach etlichen Jahren (!) doch einmal drangemacht und es hat gar nicht weh getan - wir sind jetzt sogar Freunde.
Und weil’s so schön war, ist der Gürtel einlagig gearbeitet und auch gleich rundherum gerollsaumt. Dafür brauchte man den Streifen nicht einmal ZUSCHNEIDEN - sondern das Stoffstück nur direkt durchs Maschinchen schieben! Voilà

F.I.M.I.-Blüsken

Heute musste ganz schnell ein weißes Blüsken für diese tropischen Temperaturen her.
Der Schnitt aus einer F.I.M.I mit Flatterärmeln und Brustnähten lag schon vorbereitet im Ordner. Schnitte, die ich nähen möchte, pause ich gerne auf Vorrat ab. Dann entfällt die ewige Sucherei in Bergen von Heften.
Ein weißer Stoffrest (leichter Rips) war auch schnell gefunden. Zugeschnitten während des Mittagsschläfchens meines Kleinen und abends genäht. Eigentlich hatte ich mit einer reinen Nähzeit von 2 bis 3 Stunden gerechnet. Eigentlich. Es hat dann doch bis zum nächsten Abend gedauert. Das Wenden der Bänder war eine zeitraubende Pfriemelei und an der Seite musste doch noch ein Reißverschluß angebracht werden, um überhaupt hineinzukommen.
Als der Volant schon angenäht, die Belege gut befestigt und zurückgeschnitten waren, habe ich dann den Irrtum bemerkt. Der Volant hätte nicht um den hinteren Halsausschnitt sondern weiter vorne herunter bis zur anderen Seite verlaufen sollen.
Merke: Lieber einmal mehr auf die Schnittzeichnung schauen! Zum Trennen hatte ich aber keinen Schneid mehr. So ist es eben künstlerische Freiheit!
Noch kurz zur F.I.M.I.-Passform. Laut meiner Maße habe ich in Größe M genommen. Die Bluse fällt sehr figurnah aus, Größe L wäre auch gegangen.

Mutter mit Kindern

...diese Woche in unserem Vorgarten gesichtet. Ich liebe sie, grrrh...

Ruck Zuck Bademantel

Für die Badesaison war dringend ein neuer Bademantel in Größe 116/122 nötig.
Bunte Frotteestoffe sind scheinbar Mangelware. Da sprangen mir 2 Badetücher in saftigem Türkis mit Streifen ins Auge. Eine Seite ist mit Frotteeschlingen und die andere aus Samt.
Übrigens bin ich wieder um eine Erfahrung reicher: Beim Fussel Abschütteln habe ich nicht schlecht aus der Wäsche geguckt, als sich nach ein paar mal Schütteln, die Nahtzugabe in Luft bzw. Fransen aufgelöst hatte. Autsch. Ging aber Dank Overlockmaschine nochmal zu retten.
Nach einfachem Schema-Schnitt und unter Verwendung der vorhandenen Säume entstand so Ruck Zuck ein bunter Bademantel. Ein passender Knopf trotz umfangreicher Knopfsammlung war eine Fehlanzeige. Grrrh.
Da ich Reste nicht wegwerfen mag, gab es dazu noch ein großes Händehandtuch und ein paar Waschhandschuhe.

Noch ein Top


Weil mir der Schnitt vom Top im vorigen Post so gut gefallen hat, gab es heute in einer Nacht- und NÄHbel-Aktion gleich noch eins aus Viskosechiffon.
Der passende Rock mit asymmetrischem Volant wartete schon einige Zeit auf sein Oberteil. Diesmal habe ich den Wasserfallausschnitt im Schnittmuster „rückgebaut“ und dafür einen schrägen Volant an die vordere Ausschnittoberkante gedichtet. Der Knoten des Bindegürtels wird diesmal seitlich geschlossen.
Das „Kleid“ durfte heute schon shoppen gehen. Allerdings keine neuen Stöffchen...


Tristan Onofri – Kleid

Angesteckt durch die „Hobbyschneiderin“ fiel mein Augenmerk nun auf den Burda-Bestellschnitt von Tristan Onofri - schön zipfelig, schwungvoll und luftig.
Ein geeignetes Stöffchen schlummerte in meinem Fundus. Ein schlüpfriger Viskosesatin, der sich nur ungern zähmen ließ. Ich hab´s aber doch geschafft!
Allerdings habe ich nur den Rock nach Onofri genäht. Er ist gefüttert und sitzt mit meinen üblichen Größenanpassungen (Taille enger machen) super.

Das Spagettiträger-Top war mir doch zu luftig. Also habe ich nach einem ähnlichen Schnitt mit Wasserfallausschnitt und Knotenschärpe gesucht. In der Burda 12/05 war ein gelbes Satintop, was perfekt dazu harmoniert. Den Knoten habe ich aber seitlich angesetzt, nicht wie vorgegeben in der Mitte. Anders als vorgeschlagen, sind die Ärmel doppellagig verstürzt, um äußere Absteppungen zu vermeiden und den flutschigen Stoff etwas formstabiler zu halten. Nur am hinteren Ausschnitt und an den unteren Armausschnitten wurden die Zugaben außen sichtbar festgesteppt. Damit mir die Träger nicht von den Schultern rutschen -und ich ungewollt im Freien stehe- werde ich die Ärmel mit Druckknöpfen heimlich am BH-Träger festklipsen.
Der Top-Schnitt fällt doch reichlich aus. Im Zweifel reicht eine Nummer kleiner.

Alles in allem finde ich diese Kombination gut gelungen, nur für jeden Tag etwas zu festlich. Dafür wäre ein nicht glänzender Stoff geeigneter. Ich habe ja noch genügend Vorräte...
Hier noch ein Bild an der Puppe, welches die Farbe besser wiedergibt.

Schiebe-Vorhänge


Endlich konnte ich mich aufraffen (!!!), die noch fehlenden Vorhänge zu nähen. Die käuflichen Systeme sind meistens 60 cm breit. Ich wollte breitere Maße, damit die Balkontür von einem Teil bedeckt wird. Am eingewebten Muster orientiert, sind meine Bahnen 86 cm geworden.
Es ist wirklich kein Hexenwerk:
Zuerst wurden die langen Seitenkanten nach innen geschlagen und festgenäht. Dann die untere Kante umgeschlagen und zum Tunnel schließen, in den eine Leiste zur Beschwerung (Baumarkt-Fußbodenleiste) gesteckt wird.
An die obere Kante mit Gardinenreihband einen Tunnel nähen, in den ein dünnerer Stab hineinkommt. Jetzt nur noch mit Gardinenröllchen in eine 3-schienige Gardinenstange einhängen. FERTIG.

Karo-Tarn-Hose

Da ich mir vorgenommen habe, meine Stoffschätzchen zeitnaher zu vernähen, kann ich mir auf die Schulter klopfen. Der Tarnstoff mit Überkaro wartete nur ein Dreivierteljahr auf seine Verarbeitung.
Der Schnitt mit der über beide Taschen verlaufenden hinteren Taschenklappe stammt aus der Ottobre 2/2003. Aus Erfahrung wurde diesmal die Länge in Größe 116 genommen und in der Weite Größe 104!!! Sitzt trotzdem lässig, nicht zu eng und ist lang genug, dass sie noch mind. ein Jahr paßt.

Mein Sproß bekommt sie nächste Woche zum 5. Geburtstag. Sein Label sitzt auf der hinteren Potasche. Ein passendes Shirt mit einer Fünf drauf ist in Planung...

Globale Gedanken

Letzte Woche gab es bei einem berühmten Discounter Regenjacken für gerade einmal 12,99 Taler. Normalerweise kaufe ich die Sachen ja nicht (gerne), aber das Modell hat mir so gut gefallen, dass ich schwach wurde. Jetzt habe ich das Nähwerk einmal genauer unter die Lupe genommen. Insgesamt sind 5 Reißverschlüsse verbraucht. Die alleine übersteigen schon den Preis der Jacke, wenn man sie im Fachgeschäft kauft. Als Hobbyschneiderin hat man auch Probleme 2 farblich passende Regenstoffe plus Netzfutter zu bekommen... Die Taschen und Täschchen sind sehr aufwendig und gut verarbeitet. Ich frage mich , wo und wie ist es möglich, zu einem solchen Preis zu fertigen? Und warum sind am anderen Ende der Welt die Rohstoffe scheinbar billiger? Fragen über Fragen...

Leinenjacke für den Sommer



Für den Sommer wollte ich eine leichte ungefütterte Jacke. Also weißes Leinen gekauft, geschnippelt, genäht und herausgekommen ist dieses gute Stück, an dem ich bestimmt lange Freude dran haben werde.
Der Schnitt stammt aus der holländischen Knipmode von Nov 2006.
Aus dieser Zeitung habe ich bisher noch nie etwas nachgearbeitet und habe keine Erfahrung zur Paßform. Anhand der Fotos hätte ich gedacht, dass sie weiter ausfällt, aber sie sitzt schön auf Figur.
Der Kragen ist eine Mischung aus Schalkragen und Volant. Die Kragenkante habe ich mit dichtem, schmalem Overlockstich abgekettelt. Da die Ärmelschlitze verstürzt sind, sprich die Manschette gedoppelt ist, wollte ich am unteren Saum keine sichtbare Naht haben. So wurde der Saum per Hand unsichtbar geheftet.

Meine Weste vom vorigen Post ist genäht und gefüttert. Fertig ist sie aber erst, wenn ich die passenden Posamentenverschlüsse und Fellborte gefunden habe.

Übrigens nicht wundern, dass der Text unten nicht zum Foto passt. Als Blog-Neuling muß ich das noch üben, habe das System noch nicht ganz verstanden...

2 Wolkenhosen






Momentan bin ich irgendwie in Nählaune.
Weil das Wetter so schön ist, sind wir nachmittags im Garten. Die Kinder spielen und ich spiele „Zuschneiden“ mit einem leichten Baumwollstoff mit Wolkendruck bzw. Batikeffekt.



Also wollte ich den Schnitt aus einer Stenzo testen, der mir sofort ins Auge stach. Die Schnittteile sehen ungewöhnlich bis komisch aus. Aber gerade das hat mich gereizt. Ich liebe ungewöhnliche Schnitte.




Diese Hose hat oben keine Seitennaht, sondern geht von der Tasche abwärts in eine Art Seitennaht über. Ein Hosenbein ist fertig.



Nach der Anprobe musste ich feststellen, daß es ist eine 7/8 Hose und seeehr weit ist. Richtig passen wird sie erst nächsten Sommer, na ja hab ich schon mal vorgearbeitet.
Aber eine Bemerkung zu den Kinderschnitten. Irgendwie fallen die immer mind. eine Größe zu groß aus. Obwohl mein Sohn 116 cm groß ist, ersäuft er in Größe 116. Komisch.
Gefallen tut sie ihm trotzdem, gut dass ich einen Sommerstoff gewählt habe. Aus dem Rest ist noch eine Schlupfhose für meinen kleinen Sproß entstanden. Dann können sie im Partnerlook gehen.

Fertig zum Zuschneiden


Die Streifen sind zu Patchwork-Stoff zusammengesetzt

Willkommen in meiner Kreativen Zone!

Hier wird es in Zukunft einiges aus meinem Kreativatelier zu sehen geben. Allem voran selbstgeschneiderte Kleidung für mich, meine 2 Jungs... Außerdem gibt es hier Allerlei über meine vielen anderen Hobbys, die immer schubweise ausbrechen, wie z.B. Polymer Clay, Stricken, Filzen...

Eine Patchwork-Weste entsteht


Um für Besuche auf Patchworkausstellungen gewappnet zu sein, brauche ich eine Patchwork-Weste.

Dafür müssen 8 verschiedene Stöffchen herhalten - Cord, Köper, Knittersatin, Samt und Chinabrokat in lila, blauen und orangen Tönen.