Aus Hemd wird Kleid

Alles was es dazu braucht, ist ein Stückchen Stoff in Rocklänge, bei mir waren es 55 cm. Das Hemd habe ich auf Taillenhöhe abgeschnitten und den angekräuselten Stoff drangenäht. Schwierig war nur die Wahl zwischen horizontalen oder vertikalen Streifen. Als Zierde noch ein langes Band dazu, fertig. Schön luftig im Sommer und das bauchfreie Top konnte vor der Tonne gerettet werden.

Sonnige Grüße
Petra






Dreieck-Shirt für mich

Ich hatte mal Lust auf ein grafisches, sportliches Shirt mit überschnittenen Schultern und V-Ausschnitt. Der Schnitt ist aus der "Nähstyle" Nr. 64 und hatte schon die Unterteilungen der Dreiecke mit eingezeichnet. Darum könnten hierfür auch gut Stoffreste vernäht werden.
Vorne und hinten ist die Unterteilung gegengleich, das heißt an der Schulter und Seite trifft brauner Stoff auf braunen Stoff.
So einen schlabberigen Jersey hatte ich schon lange nicht mehr unter der Nadel, aber das Ergebnis ist dann doch einigermaßen gerade geworden. Vorsichtshalber habe ich den Ausschnitt auch mit einem Band aus doppeltem Jersey in die weniger dehnbare Längsrichtung eingefasst, dass er nicht ausleiert. Leider gibt’s heute nur ein Bügelfoto.

Sommerliche Grüße
Petra





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Leinenshorts

Gerade merke ich, es ist schon wieder drei Wochen her, dass ich die Hose genäht habe, aber noch nicht gepostet ... Dieses Mal habe ich einen dünnen Leinenstoff vernäht, der fast wie Jeans aussieht, aber schön weich fällt. Schmuck und Verzierungen waren nicht gewünscht, aber ich konnte es mir nicht verkneifen, am Bund und am Saum die Innenseite nach außen zu wenden :-)
Als Schnittmuster habe ich Burda 8187 verwendet, der auf Anhieb gepaßt hat und wird bei diesen Temperaturen auch fleißig getragen.

Herzliche SommerGrüße
Petra






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Schnelle Sommerbluse aus Karo

Mir hat das eingewebte Karomuster so gut gefallen, dass ich nicht widerstehen konnte, mir daraus eine Bluse zu nähen. Es ist nicht irgendein Karostoff, nein, es ist ein lange gehüteter Kopfkissenbezug – ganz retro sozusagen.
Ein Schnitt war schnell gefunden mit dem Top 22 aus der Knipmode 4/2015. Vorne ist er ganz schlicht nur mit zwei Falten am Ausschnitt. Damit der Rücken nicht so langweilig ist, habe ich die Knopfleiste plakativ in die Mitte gesetzt, obwohl eingentlich keine Knöpfe gebraucht werden, denn der Kopf passt auch so durch die Öffnung.
Allerdings wollte mein Kopfkissen gar nicht so viel für Raglanärmel hergeben. Darum habe ich die Ärmelteile einfach an die Vorder- und Rückenteile angelegt und die Ärmel gleich mitangeschnitten,  wie bei überschnittenen Schultern, zu sehen auf dem einen Foto.
Jetzt sind nur noch ein paar kleine Dreiecken vom Stoff übrig, aber es reichte, sogar für den Halsbesatz. Mir gefällt das Blüschen super. Dann schaue ich heute noch bei Rums vorbei.

Allerliebste Grüße
Petra







Hose wie Sommerwiese

Bei meinem letzten Stadtbummel hat mir diser blumige Stretchjans so gut gefallen. Darum nicht lange nach einem Schnitt suchen und gleich ran an die Nähmaschine. Während ich heute Geburtstagsvorbereitungen geköchelt und gebacken habe, ist sozusagen nebenbei noch die Hose entstanden. Ohne Taschen damit es schnell geht. Beim nächsen Mal werde ich vielleicht auch noch den Reißverschluss exen, wenn möglich, den ich nach meinem Tutorial eingesetzt habe.
Weil ich schöne Innenansichten liebe, hat der Innenbund einen Streifenstoff als Hingucker bekommen. Den sieht man außen zwar nicht, aber ich weiß es :-)
Hier habe ich den Schnitt (Knipmode März 2013, Modell 1) schon einmal verarbeitet und hier auch. Drei Hosen, ein Schnitt und immer wieder anders.

Herzliche Grüße
Petra




Ringel mit Blumen → Kleid genäht

Der schwerfallende Ringeljersey mit eingearbeiteter Blumenborte hatte es mir auf dem Stoffmarkt gleich angetan. Da konnte ich einfach nicht nein sagen. In den Schnitt vom roten Burda-Kleid 6585 hatte ich mich auch verliebt, weil mir der umgeklappte weite Kragen so gut gefällt.
Beides zusammen kombiniert ergab ein schickes Kleid – nicht so festlich wie auf dem Nähbeispiel, aber auch elegant und trotzdem sportlich für jeden Tag, das hoffe ich zumindest. Auf unserem letzten Nähtreffen hatte ich schon mit dem Nähen angefangen, aber mehr gequatscht als genäht ... jetzt sind auch die Säume endlich fertig.
Der Schnitt ist eigentlich für nicht-dehnbare Stoffe gedacht. Da ich aber Jersey vernäht habe, konnte ich den Reißverschluss im Rücken einfach weglassen. Auch die Halsöffnung ist groß genug, dass der Kopf so durchpasst. An den Ärmeln habe ich die unteren Abnäher weggelassen und den Ärmel entsprechend begradigt.
Insgesamt gefällt mir die Form so gut, dass ich davon auch noch ein Shirt nähen werde. So sieht es angezogen aus.

Herzliche Grüße
Petra























































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Mal eine Bluse genäht

Die Idee mit den Knöpfen hinten und die schlichte Form hat mir so gut gefallen, dass es mich mal wieder an die Nähmaschine gelockt hat, was ja in letzter Zeit nicht so häufig war.
Der Batist mit den Sonnenblumen stammt aus meinem überquellenden Stofflager und der Schnitt aus der englischen Nähzeitung "Love Sewing". Ein dickes Danke an dieser dieser Stelle an die immernoch bloglose Christine fürs Ausleihen!
Zusammengenäht war die Bluse schnell und einfach. Das Schwierigste waren wohl die Knopflöcher.
Anstelle der Paspel habe ich vorne ein bißchen Spitze eingefasst. Gefällt mir!

Herzliche Grüße
Petra







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Stirnband für Kerle

Bei immer noch kaltem Wind war mal wieder ein Stirnband fällig. Ich habe es extra dezent in grau mit hellen Streifen gehäkelt. Jetzt folgt noch ein Paar Handstulpen, damit es beim Radfahren nicht mehr in die Jackenärmel hineinwehen kann.

Verhäkelte Grüße
Petra





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Aquarellblumen am Sonntag

Heute ist es draußen schon richtig frühlingshaft. Die Natur bereitet sich aufs Austreiben vor.
Zeit, um gemütlich ein einfaches Buntstiftaquarell zu malen. Am besten nimmt man etwas dickeres Papier oder gleich Aquarellpapier. Wie das in einzelnen Schritten geht, seht Ihr unten.

1. Zuerst mit wasserfestem Marker Blumenumrisse skizzieren.
2. Mit wasserlöslichen Buntstiften (Aquarellbuntstifte) die erste Farbe kräftig ausmalen.
3. Nach Lust und Laune die anderen Farben verteilen.
4. Mit einem nassen Pinsel die einzelnen Blumenfarben verwischen und trocknen lassen.
5. Den Hintergrund in einer oder mehreren kontrastierenden Buntstiftfarben schraffieren.
6. Den Hintergrund mit nassem Pinsel aquarellieren.

Das war´s auch schon. Laßt Euch zu einer Frühlingswiese inspirieren.

Viel Spaß beim Malen!
Petra